Sorgt E.on vor seinem Abtritt für Ordnung?

date_range  2. Dezember 2014 · Börse

E.on spaltet sich auf. Das Unternehmen möchte sich zukünftig in erster Linie um Ökostrom, das Stromnetz und kleine Kundenlösungen kümmern. Kohle-, Gas- und Atomstrom haben den Konzern in den letzten Jahren einen hohen Schuldenberg eingebracht. Die Politiker interessieren sich hingegen vielmehr für die Frage, ob E.on ihren „atomaren Schmutz“ noch aufräumt.

Wenn E.on sich vollständig auf das Geschäft mit regenerativen Energien konzentriert, sind die Atomkraftwerke überflüssig und müssten abgerissen werden. Es handelt sich jedoch um eine Einrichtung, die nicht so einfach mit einem Bulldozer plattgemacht werden kann. Am Montag standen die Kosten für eine Entsorgung daher ganz oben auf der Tagesordnung der Politiker.

Johannes Remmel verkündete als Umwelt- und Klimaschutzminister in Nordrhein-Westfalen folgendes: „Ich fordere die Bundesregierung und die Atombranche auf, schnellstmöglich die Frage der Rückstellung für die Atomaltlasten zu klären“. Er führte weiterhin aus, dass eine Lösung benötigt wird, die auf lange Sicht die Kosten in Milliardenhöhe abdeckt, welche durch die Lagerung und den Rückbau benötigt werden. Zudem spricht er sich dagegen aus, dass der Steuerzahler dafür aufkommen sollte. In diesem Artikel wurde darüber berichtet.

Von Seiten der Opposition wurde in die gleiche Kerbe geschlagen. Nachdem E.on und Co über viele Jahre Unsummen mit der Atomkraft verdient haben, darf es nicht sein, dass jetzt die Steuerzahler für den Rückbau und die Lagerung aufkommen müssen. Oliver Kirscher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen hat sogleich eine Lösung gefunden. Dem Konzern sollte das Geld genommen, die finanzielle Verpflichtung jedoch gelassen werden. Er möchte, dass Rückstellungen von Seiten der AKW-Betreiber, in einem öffentlich-rechtlichen Fond vereint werden.

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