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Das Bürgerkonto der Sparkassen

Für viele Menschen mit schlechter Bonität  ist es in Deutschland nach wie vor schwer, ein Girokonto zu erhalten. Schätzungen zufolge gibt es mehrere 100.000 Menschen, die nicht am bargeldlosen Geldverkehr teilnehmen können.

Zwar gibt es seit einigen Jahren seitens der Banken das “Konto für jedermann”, doch akzeptieren bei dieser freiwilligen Selbsterpflichtung die Banken in Streitfällen oft Schlichtersprüche nicht. Auch die Gebühren  bei diesen Konten sind oft übermäßig hoch.

Die Sparkassen bieten aber nun das sog. Bürgerkonto  an, das grundsätzlich jedem zur Verfügung stehen soll. Das besondere am Bürgerkonto: Schlichtersprüche sollen akzeptiert werden und die Gebühren sollen nicht höher sein als bei einem “normalen” Girokonto. Eine Überziehung des Kontos ist nicht möglich. Eine Teilnahme am Überweisungsverkehr und bargeldloses Zahlen mit Karte ist aber möglich.

Nur in wenigen krassen Fällen soll auch das Bürgerkonto verwehrt werden – z.B., wenn das  Konto zu betrügerischen Zwecken genutzt wird.

Abschließen kann man solch ein Bürgerkonto in jeder Sparkassenfiliale – und von denen gibt es in Deutschland ja immerhin rund 420.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Bürgerkonto in der Praxis bewährt – und ob es dann nicht doch noch zu einer gesetzlichen Verpflichtung kommt.

  1. Kann ich mit einem Bürgerkonto etwas auf Raten kaufen/bestellen

  2. Anonymous

    Soweit ich weiß ja

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