Bitcoin gilt als Vorreiter der Kryptowährungen und ging 2009 in die Startlöcher. Die erste nachweisbare Transaktion damit wurde allerdings erst ein Jahr später getätigt. Damals wurde eine scheinbar gewöhnliche Pizzalieferung zum Katalysator von grenzenlosem Wachstum. Wie rasant sich Kryptogeld in den vergangenen Jahren entwickelt hat, zeigt auch die Infografik von smava. Was steckt hinter dem Erfolg und wie geht es in Zukunft weiter?

Der Erfolg in Zahlen

In einer Umfrage, an der 10.000 Bürger der Bundesrepublik Deutschland teilnahmen, wurde deutlich, dass Kryptowährungen in jüngerer Vergangenheit stetig an Bedeutung gewannen. Dieses Ergebnis wurde unter anderem dadurch unterstrichen, dass immerhin 1,7% der Umfrage-Teilnehmer angaben, Bitcoin und Co. bereits als Zahlungsmittel eingesetzt zu haben. Somit lässt sich feststellen, dass Kryptowährungen nicht mehr rein zur Geldanlagelocal_offer genutzt werden. Doch auch in dieser Hinsicht konnten diverse Erfolge verbucht werden. Beispielsweise stieg der Kurs von Bitcoin in den letzten fünf Jahren um etwa 6.580%.

Zwar ist noch nicht geklärt, ob Kryptowährungen auch krisensicher sind, für Investoren werden sie jedoch immer interessanter. Würde man beispielsweise einen 2.000-Euro-Kredit aufnehmen, könnte man diesen dank der rasanten Anstiege innerhalb kürzester Zeit deutlich vervielfachen.

Welche Kryptowährungen sollte man im Auge behalten?

Ob als Zahlungsmittel oder zur Geldanlage – mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Kryptowährungen, die für beide Verwendungszwecke interessant sind. Als Platzhirsch gilt nach wie vor Bitcoin. Die aus einer Datenbank bestehende Währung arbeitet mit dem sognennten Peer-to-Peer-Netzwerk und sorgt somit für eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung von Zahlungsvorgängen. Ein ähnliches System nutzt auch Dash. Diese Währung wird in Anlehnung an seine verbesserte Anonymität teilweise auch “Darkcoin” genannt.

Im Gegensatz zu anderen Vertretern werden bei Dash zahlreiche Transaktions-Informationen anonymisiert. Die wohl höchsten Sicherheitsstandards bietet derzeit wohl Monero. Diese Kryptowährung zeichnet sich durch größtmögliche Dezentralisierung sowie Anonymität aus. Verantwortlich hierfür ist das sogenannte CryptoNote-Protokoll.

Zukunftsaussichten

Experten sind sich zum jetzigen Zeitpunkt noch höchst uneinig darüber, wie sich Kryptowährungen weiterentwickeln werden. Vieles hängt davon ab, ob sie sich langfristig als Zahlungsmittel etablieren können.

Das Potential dazu besitzt das Kryptogeld zweifellos. In den USA und Kanada wurden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Kryptoautomaten installiert. Auch in der Schweiz und in Österreich konnte man solche Aufrüstungen bereits beobachten. Ferner akzeptieren in Deutschland mittlerweile die ersten Shops Kryptowährungen als Zahlungsmittel. All dies lässt vermuten, dass sich Bitcoin und Co. auch in der Bundesrepublik weiter etablieren werden. Die verbesserte Anonymität bei Transaktionen und das Potential auf dem freien Markt sind nur zwei der zahlreichen Gründe für das steigende Interesse.

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